Digitale Schule

Informationen zu Hausaufgaben

Hausaufgaben beschäftigen Schülerinnen, Schüler und Eltern zugleich. Häufig nehmen sie einen sehr großen Raum ein und können auch den Familienfrieden stören. Bedenken Sie, dass das niemandem hilft. Lehrer geben Hausaufgaben, damit Schüler und Schülerinnen Lerninhalte sichern, etwas wiederholen oder auch einmal etwas Neues erforschen. Lehrer möchten erreichen, dass sich Ihre Kinder auch am Nachmittag mit der Schule befassen, sie möchten aber keine Tragödien bei der Erledigung auslösen.

Sollten Sie bei Ihrem Kind öfter Probleme bei der Erledigung der Hausaufgaben feststellen, wenden Sie sich bitte unbedingt an die Klassenlehrkraft oder/und anschließend an den Beratungslehrer.

Zeit: Die Dauer von Hausaufgaben

  • Beachten Sie:
    Während das eine Kind in 10 Minuten fertig ist, braucht das andere für die selben Aufgaben eine Stunde. Es gilt also zu erkunden zu welcher Kategorie gehört Ihr Kind, um effektiv etwas verändern zu können.
    > evtl. kann das schnelle Kind genauer arbeiten, das langsamere Kind Techniken
    kennen lernen, damit es schneller wird > siehe Hilfen!

  • Hausaufgaben werden nicht jeden Tag gleich lange dauern. Eine Obergrenze dürfte erreicht sein, wenn Ihr Kind regelmäßig länger als 1½ Stunden (ohne lernen) benötigt. (In der ersten und zweiten Klasse natürlich kürzer!)

Was ist wenn ein Lehrer eher wenig Hausaufgabe aufgibt?

  • Diese Lehrkraft lässt mehr Freiraum für freiwilliges Üben. Dies kann sehr sinnvoll sein, denn da kann das Kind individuell auf seine Schwächen eingehen.
    > Gespräche mit Klassenlehrkraft und Beratungslehrer können helfen
    herauszufinden, was und wie gelernt werden soll.

  • Klären Sie mit Ihrer Klassenlehrkraft, was diese erwartet. Wie viel soll zu Hause zusätzlich geübt werden? In diesem Bereich hilft Klarheit zwischen den Beteiligten – Lehrer, Schüler und Eltern.

Arbeitsplatz: Der richtige Ort für das Erledigen von Hausaufgaben

Bedenken Sie, dass die Hausaufgabe von Ihrem Kind erledigt werden sollte. Je näher Ihr Kind bei Ihnen ist, desto größer ist die Gefahr, dass Sie zu schnell Verantwortung von Ihrem Kind abnehmen. Ihre Kinder sind häufig Meister darin, Verantwortung auf andere zu übertragen, wenn dies möglich ist.

  • Deshalb sollten Sie im Normalfall dem Kind einen eigenen Arbeitsplatz ermöglichen.

  • Schreibtisch mit geeignetem Stuhl und guter Beleuchtung

  • Regal als Ablage für häufig benützte Bücher (Wörterbücher, Lexika, Atlanten usw.)

  • Das nötige Arbeitsmaterial sollte vor Arbeitsbeginn griffbereit liegen.

  • Die Atmosphäre im Raum sollte ruhig sein und wenig Ablenkung zulassen.
    > Schild: „Hausaufgaben – bitte nicht stören“ kann helfen.

Weitere Tipps für Eltern:

  • Sprechen Sie mit Ihrem Kind über seine Hausaufgaben, zeigen Sie Interesse an seiner Arbeit, aber lassen Sie die Verantwortung beim Kind.
    Mögliche Fragen:
    – Was habt ihr heute in der Schule gemacht?
    – In welchen Fächern habt ihr heute Hausaufgaben?
    – Wie lange glaubst du, dass du brauchst?

  • Helfen Sie Ihrem Kind, seine Zeit einzuteilen. Verabreden Sie mit ihm eine Zeit, zu der es Hausaufgaben macht.

  • Oft ist eine Aufteilung in „Portionen“ für das Kind hilfreich. Z.B.
    – Mit was möchtest du beginnen?
    – Wie lange glaubst du, dass du dafür Zeit brauchst?
    – Schätzung von Kind und Mama spornt Kind an besonders zügig zu sein.
    – Anschließend die nächste „Portion“ ebenso erledigen.

Mit Lob für die Bemühungen Ihres Kindes bei den Hausaufgaben erreichen Sie am meisten.

Unterstützung bei den Hausaufgaben

  • Helfen Sie Ihrem Kind bei den Hausaufgaben nur dann, wenn es Sie darum bittet. Allerdings sollten Sie die Hausaufgaben dann nicht erledigen!!!
    Hilfreiche Fragen:
    – Lies mir bitte die Aufgabe vor!
    – Was genau verstehst du nicht?
    – Um was geht es bei diesem Thema grundsätzlich?
    – …

    Helfen Sie Ihrem Kind nur so lange bis es wieder alleine weiter machen kann!

Allgemeines:

  • Für manche Kinder hat sich eine kurze Einstimmung auf die Lernzeit bewährt (z.B. Konzentrations- und Entspannungsübungen – Rituale: vorher ein kurzes Spiel mit Mama oder Papa – bitte nicht zur Entspannung „fernsehen“)

  • Fernsehen bringt nicht die nötige Entspannung nach der Schule, sondern nimmt jeden Antrieb anzufangen und lässt in der Schule Erlerntes wieder vergessen!

  • Manchen Kindern helfen kurze Pausen, diese sollten aber nicht zu sehr in die Länge gezogen werden. Wenn es nicht mehr geht, sollte man ausmachen, wann weitergearbeitet werden kann.

  • Lernen mit Freund oder Freundin:
    Kann hilfreich sein, kann aber auch sehr behindern. Besprechen Sie es mit Ihrem Kind, es wird selbst einen guten Eindruck davon haben, ob es ihm „wirklich“ hilft oder nicht.

  • Manche Kinder fangen lieber mit dem für sie einfacheren, interessanteren und angenehmeren Lernstoff (Lieblingsfach) an, andere wiederum erledigen erst das für sie Unangenehmste.

  • Abwechslung zwischen schriftlichen und mündlichen Aufgaben kann hilfreich sein.

Und wenn alles nichts hilft? …kommen Sie zum Beratungslehrer.

Kontakt / Anschrift:

Wilhelm-Conrad-Röntgen-Mittelschule Weilheim i.OB
Röntgenstraße 3
82362 Weilheim
  Tel.: 0881 2284
  Fax: 0881 63032
  E-Mail: info@mittelschule-wm.de


Öffnungszeiten: 

Montag: 7:30 - 14:00 Uhr

Di | Mi | Do: 7:30 - 15:30 Uhr

Freitag: 7:30 - 13:00 Uhr 

Abschluss

"Quali" und "Mittlerer Abschluss"

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Befreiung / Krankmeldung

Falls Ihr Kind erkrankt ist oder aus sonstigen Gründen nicht am Unterricht teilnehmen kann.

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