Digitale Schule

Klassensprecherseminar im Schuljahr 2019/20

Am 9. Dezember konnten wir, 30 Klassensprecher aller Jahrgangsstufen, die drei Schülersprecherinnen, drei Lehrkräfte des SMV-Teams und unser Sozialpädagoge Her Pudil zu unserem Klassensprecherseminar nach Wartaweil am Ammersee aufbrechen. Vor Ort hatten wir das Seminarhaus für uns alleine.

Wir kamen kurz vor Mittag pünktlich zum Essen an, bezogen unsere Zimmer und trafen uns dann zu einer Vorbesprechung im Speisesaal.

Der erste Programmpunkt füllte den ganzen Nachmittag aus. Da an unserer Schule demnächst ein Trinkwasserspender aufgestellt wird, wollten wir mehr zu unserer Wasserversorgung vor Ort erfahren. Fachlich begleitete uns ein Referent des Naturschutzzentrums Wartaweil. Wer wusste denn vorher schon, dass wir in Weilheim unser qualitativ hochwertiges Trinkwasser von einem Brunnen am Gögerl erhalten. Um diese gute Qualität aufrecht zu erhalten, muss die Stadt viel Vorsorge treffen und um den Brunnen ein Wasserschutzgebiet ausweisen. Was es mit der Gewässergüte auf sich hat und wir diese bestimmen können, erfuhren wir dann, indem wir die Gewässergüte des Ammersees anhand von sog. „Anzeigertieren“ untersuchten. Trotz des stürmischen Wetters zogen wir ausgestattet mit Gummistiefeln, Sieb, Gefäßen und Pinseln los und sammelten am Uferbereich alles, was wir an Gewässertieren fanden und untersuchten diese unter dem Mikroskop. Bei einigen von uns brach das Jagdfieber aus, andere ekelten sich vor so manchen kriechenden und schleimigen Ammerseebewohnern. Mithilfe von Bestimmungsliteratur konnten wir die Tiere bestimmen, sie in Kategorien einordnen und so die Gewässergüte festlegen.


 

Teilweise durchnässt gingen wir bei Anbruch der Dunkelheit auf unsere Zimmer und wärmten uns auf. Hungrig kamen wir zum Abendessen, wo der selbst organisierte Tischdienst schon alles vorbereitet hatte. Der Hunger war so groß, dass das vom Haus vorbereitete Abendessen nicht ausreichte. Hier konnte nur der Pizzaservice aus Dießen Abhilfe schaffen!!!

Nach dem Abendessen besuchte uns unser Schulleiter Herr Schleich. Wir hatten einige Diskussionspunkte vorbereitet, die die Schülersprecherinnen vortrugen. So ging es um die Neugestaltung der Aula und des Schulhofes. Herr Schleich ging auf unsere Vorschläge ein. So soll die Aula bunter werden, es wird mehr gemütliche Sitzgelegenheiten geben, Computerplätze sollen von Schülern zu jeder Zeit genutzt werden können und jeder kann sich am Trinkwasserbrunnen bedienen. Das Problem mit den lauten Schülern an den Kickern soll gelöst werden, indem die Kicker möglichst weit von den gemütlichen Sofas aufgestellt werden, wo sich Schüler in Ruhe erholen wollen.

Einen Punkt wollten die Schüler unbedingt noch loswerden: Was ist mit dem sog. „Jogginghosen“-Verbot gemeint?“ Es entstand eine rege Diskussion. Letztendlich wurde klar, dass es sich hier nicht um Verbot handle, sondern um eine Kleiderordnung. Schule ist ein Ort des Lernens, an dem wir uns auf unser späteres Leben vorbereiten. Dazu gehört auch, dass wir lernen in der Gesellschaft angemessen aufzutreten. Ausgebeulte Jogginghosen, bauchfreie T-Shirts, Badekleidung und ähnliches sind keine angemessene Kleidung für den Schulalltag. Außerdem geht es auch um die Außenwirkung unserer Schule, wir wollen als Mittelschüler ernst genommen werden und das ist nur möglich, wenn wir durch unser Auftreten dies auch so vermitteln. Nach der Diskussion rauchten unsere Köpfe, und obwohl viele meinten, sie seien müde und wollen ins Bett, dauerte es noch bis tief in die Nacht bis Ruhe im Haus war und sich jeder ein paar Stunden Schlaf gönnte.

Am nächsten Morgen, nach dem Zimmerputz frühstückten wir ausgiebig, einige unter uns meldeten sich freiwillig zum Tischdienst. Sie hatten aus der vorangegangenen Nacht einiges gut zu machen J

Nicht genug, Herr Pudil stellte uns vor eine große Aufgabe. Wir wurden altersgemischt in Gruppen eingeteilt. Die Aufgabe in der Gruppe war, ein rohes Ei so aus dem zweiten Stock „fallen“ zu lassen, dass es unten heil ankommt. Herr Pudil gab uns Material an die Hand, mit dem wir in der Gruppe eine Lösung finden sollten, um das Ei sanft landen zu lassen. Da hieß es sich abzusprechen und im Team gut zusammen zu arbeiten. Nur eines der 8 Eier überlebte.

Mittags ging es mit dem Bus wieder nach Hause nach Weilheim.

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